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19-Millionen-Euro-Investition für Verkehrs-Verbesserung zwischen Ingolstadt und München: Versprochen werden weniger Störungen und schnellere Züge.

(ty) Die Deutsche Bahn (DB) hat nach eigenem Bekunden am gestrigen Montag ein neues elektronisches Stellwerk in Reichertshausen erfolgreich in Betrieb genommen und zudem die Leit- und Sicherungs-Technik auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt grundlegend modernisiert. Das neue Stellwerk ersetzt den Angaben zufolge ein Relais-Stellwerk aus dem Jahre 1986 und wird aus der Betriebs-Zentrale München gesteuert.

"Bund und DB haben rund 19 Millionen Euro in das Projekt investiert", heißt es in einer heute veröffentlichten Presse-Information der Deutsche-Bahn-AG. Die Bauzeit habe knapp ein Jahr betragen. "Nach der Inbetriebnahme folgen noch letzte Rest- und Rückbauarbeiten", so die DB weiter. "Die Fahrgäste profitieren doppelt vom neuen Stellwerk", sagt Merdan Dursun, Projek-Lleiter bei der Deutschen Bahn. "Die neue Technik sorgt für weniger Störungen und schafft die Voraussetzung zur Erhöhung der Strecken-Geschwindigkeit und somit schnellere Reisezeiten zwischen München und Ingolstadt."

Im Zuge des Projekts seien Signale, Kabel-Anlagen, Weichen-Antriebe sowie die Telekommunikations- und Stromversorgung erneuert worden. Zudem sei die Linienzug-Beeinflussung erweitert worden – das sei die technische Voraussetzung, um die zulässige Geschwindigkeit zwischen Petershausen und Rohrbach von 160 auf 190 Kilometer pro Stunde anzuheben. Ergänzend ist laut DB-Angaben vorgesehen, die Notstrom-Versorgung aus der Oberleitung über eine Netzersatz-Anlage zu sichern. Dadurch könne der Betrieb weiterhin aufrechterhalten werden, selbst wenn die Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz abbrechen sollte.


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