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Eheleute krachten heute gegen 14.10 Uhr mit Kleinbus ins Heck eines Lkw-Gespanns. Autobahn zeitweise voll gesperrt, bis zu 15 Kilometer Stau. 

(ty) Ein heftiger und folgenreicher Verkehrsunfall hat sich am heutigen Nachmittag gegen 14.10 Uhr bei Denkendorf auf der A9 in Richtung Norden ereignet. Ein Kleinbus, mit dem ein Ehepaar unterwegs war, geriet aus noch ungeklärten Gründen nach rechts und krachte ins Heck eines Lkw-Gespanns. Der 59 Jahre alte Kleinbus-Lenker wurde schwer verletzt, seine 55-jährige Gattin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Lastwagen-Fahrer trug leichte Blessuren davon. Die Autobahn in Richtung Nürnberg war zeitweise komplett gesperrt; das hatte einen bis zu 15 Kilometer langen Rückstau zur Folge. Seit 18.10 Uhr herrscht wieder freie Fahrt.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, geschah das Unglück zirka zwei Kilometer vor der Anschlussstelle bei Denkendorf. Ein 55 Jahre alter Berufskraftfahrer sei mit seinem Sattelzug auf der rechten der drei Spuren in Richtung Norden unterwegs gewesen. Der Kleinbus habe die mittlere Spur befahren. Gesteuert worden sei dieser von dem 59-Jährigen aus Meiningen (Thüringen), der sich in Begleitung seiner 55-jährigen Ehefrau befunden habe. Aus bislang nicht bekannter Ursache sei der Kleinbus nach rechts geraten und frontal mit dem Heck des Lastwagen-Gespanns kollidiert. 

Der Kleinbus sei dadurch eingeklemmt worden. Die Eheleute mussten nach Angaben der Polizei von angerückten Einsatzkräften aus dem Wrack befreit werden. Die 55-jährige Beifahrerin habe lebensbedrohliche Verletzungen erlitten, der 59 Jahre alte Kleinbus-Fahrer sei schwer verletzt worden. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden die beiden per Rettungswagen beziehungsweise Rettungs-Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Lastwagen-Lenker, der aus dem Bereich Darmstadt stammt, sei mit leichten Verletzungen davongekommen.

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Wegen der Rettungs-Maßnahmen und Bergungs-Arbeiten habe die Autobahn in Richtung Nürnberg zeitweise voll gesperrt werden müssen, so ein Polizei-Sprecher. Gegen 17.50 Uhr war von der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt gemeldet worden, dass die Aufräum-Maßnahmen noch andauern. Auf Anfrage unserer Zeitung wurde mittlerweile erklärt, dass seit etwa 18.10 Uhr die komplette Fahrbahn in Richtung Norden wieder freigegeben ist. Im Einsatz gewesen seien neben Streifenbeamten, den Rettungskräften und dem Rettungs-Helikopter auch die Feuerwehren aus Stammham, Lenting und Hepberg.

An dem Kleinbus und an dem Lkw-Gespann entstand nach Einschätzung von Streifenbeamten ein Sachschaden in Höhe von insgesamt zirka 50 000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten geborgen werden. Angesichts der noch unklaren Unglücks-Ursache sucht die Polizei nach Zeugen, die das Unfall-Geschehen beobachtet haben und Hinweise zum Hergang geben können. Sachdienliche Angaben nimmt die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 93 43 - 44 10 entgegen 


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