Martina Briller aus Rohrbach und Sabrina Ostermeier aus Wolnzach schlossen den einsemestrigen Studiengang jeweils mit 1,0 ab. Rund 630 Unterrichts-Stunden, verteilt auf 1,5 Jahre.
(ty) 16 Studierende haben kürzlich den einsemestrigen Studiengang an der staatlichen Landwirtschafts-Schule in Ingolstadt – Abteilung Hauswirtschaft erfolgreich – abgeschlossen und dürfen jetzt die Bezeichnung "Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung" führen. Drei der Absolventinnen erreichten den traumhaften Noten-Durchschnitt von 1,0: Martina Briller aus Rohrbach, Sabrina Ostermeier aus Wolnzach und Veronika Osiander aus Eichstätt. "Vier der Absolventinnen haben zudem die Qualifizierung zur Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung abgeschlossen und acht Studierende haben zusätzlich die Qualifikation als Alltags-Begleiterinnen erworben", erklärt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ingolstadt-Pfaffenhofen.
Die frischgebackenen Fachkräfte für Ernährung und Haushaltführung kommen laut AELF-Mitteilung aus den Landkreisen Eichstätt (7), Pfaffenhofen (2), Neuburg-Schrobenhausen (2) und Kelheim (1) sowie aus Ingolstadt (4). Vor 19 Monaten, am 11. Oktober 2024, starteten die 16 Leute ihre Weiterbildung, nun feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss im Landgasthof Vogelsang in Weichering. In festlichem Rahmen erhielten sie ihre Zeugnisse und Urkunden. Schul-Leiterin Andrea Kellermann begrüßte neben den frischgebackenen Fachkräften auch zahlreiche Gäste sowie Ehrengäste. Grußworte kamen vom stellvertretenden Eichstätter Landrat Bernhard Sammiller sowie von der Eichstätter Kreisbäuerin Stilla Brandl.
Die Redner würdigten die Leistungen der Absolventen und stellten heraus, dass die Hauswirtschaft einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnehme und die Berufs-Chancen sehr gut seien. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten die beiden Absolventinnen Marie Krämer und Veronika Osiander an Hackbrett und Gitarre. Ein Rückblick von Semester-Leiterin Theresa Branner sollte zeigen, wie vielfältig Hauswirtschaft sein kann. Von den Semester-Sprecherinnen Lena Leidl und Marie Krämer gab es ebenfalls einen Blick hinter die Kulissen des Fachschul-Alltags und auf die gemeinsame Schulzeit.
Abschließend wurden die Zeugnisse verliehen und die drei besten Absolventinnen geehrt. Alle 16 Studierenden traten laut Mitteilung des AELF dem Verband landwirtschaftlicher Fachschul-Absolventen Ingolstadt-Eichstätt bei. Mit einem Gedicht der frisch ernannten Fachkräfte über Lehrer, Studierende und prägende Erlebnisse des Schul-Alltags endete der offizielle Teil der Abschluss-Feier. Nach Angaben des AELF startet im März nächsten Jahres ein neues Semester an der Landwirtschafts-Schule in Ingolstadt, um diese Weiterbildung zu absolvieren. Der einsemestrige Studiengang werde in Teilzeit angeboten, um Familie, Haushalt und Berufstätigkeit besser zu vereinbaren.
Die 630 Unterrichts-Stunden verteilen sich laut AELF auf etwa 1,5 Jahre. Neben den Pflichtfächern gebe es Wahlpflicht-Module, die die Studierenden auswählen könnten. "Damit erhalten sie die Möglichkeit ihre eigenen, persönlichen Schwerpunkte zu setzen, um sich dadurch auf dem hauswirtschaftlichen Arbeitsmarkt ausrichten zu können", wird betont. Ziel sei es, den Studierenden sowohl theoretisches Wissen als auch praxisnahe Fertigkeiten für eine erfolgreiche Karriere in der Hauswirtschaft zu vermitteln. Zugangs-Voraussetzung sei unter anderem ein Berufs-Abschluss außerhalb der Hauswirtschaft mit ausreichender praktischer Berufstätigkeit. Weitere Infos gibt es unter diesem Link.





