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Der Ukrainer sollte in Manching kontrolliert werden. Kurz nachdem Streifenbeamte "Bitte folgen" signalisiert hatten, schepperte es.

(ty) Ein besoffener Lkw-Lenker im Alter von 56 Jahren hat am späten gestrigen Nachmittag auf der A9 zwischen Ingolstadt und Manching einen Unfall gebaut – kurz bevor er von Gesetzeshütern einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Aber der Reihe nach. Die Polizei war nach eigenem Bekunden gegen 17.30 Uhr von einem anderen Verkehrsteilnehmer über den polnischen Sattelzug informiert worden. Dessen Fahrer hatte den Angaben zufolge offensichtliche Schwierigkeiten, die Spur zu halten. In Schlangenlinien sei er auf der Autobahn in Richtung München unterwegs gewesen.

Von Streifenbeamten sei das Lastwagen-Gespann auf Höhe von Ingolstadt ausfindig gemacht worden. Die Einsatzkräfte setzten sich, so heißt es weiter, mit ihrem Wagen vor den Sattelzug und wollten ihn dann in Manching überprüfen. Kurz nachdem der 56 Jahre alte Lkw-Fahrer aus der Ukraine mit "Bitte folgen" auf die bevorstehende Kontrolle aufmerksam gemacht worden sei, sei er über den Standstreifen nach rechts von der Autobahn geraten und mit seinem Sattelzug in die Leitplanke gekracht. Am seinen Gespann sei ein Schaden in Höhe von etwa 3500 Euro entstanden, an sechs Leitplanken-Teilen von insgesamt zirka 2000 Euro.

Der 56-jährige sei unverletzt geblieben. Ein Alko-Test habe bei ihm einen Wert von 1,86 Promille ergeben. Deshalb habe er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Da der Unfall-Fahrer ausschließlich in Polen einen gemeldeten Wohnsitz habe, sei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine finanzielle Sicherheits-Leistung in Höhe von 3700 Euro für das anstehende Strafverfahren einbehalten worden. Der 56-Jährige wird sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. Nach den polizeilichen Maßnahmen sei er entlassen worden. Der Ukrainer habe sich ein Hotel genommen und seinen Rausch ausgeschlafen.


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